Angaben im Nachlasszeugnis nachweisen - Home-Nachlasszeugnis

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Angaben im Nachlasszeugnis nachweisen

Antrag
Erbschein – Unterlagen
Für den Nachweis der Erbenstellung im europäischen Nachlasszeugnis, müssen Nachweise vorgelegt werden.
Welche Nachweis erforderlich sind, bestimmt die ausstellende Behörde - in Deutschland das Nachlassgericht. 
Die Nachweise entsprechend im Deutschland den Nachweise, wie sie für das Erbscheinsverfahren ausgestaltet sind.

Die Angaben im Antrag auf Erteilung eines Nachlasszeugnisses sind durch öffentliche Urkunden nachzuweisen, § 352 ff FamFG.

Der Todeszeitpunkt des Erblassers kann nachgewiesen werden durch:
  • Abschrift aus dem Sterberegister (Sterbeurkunde)
  • Eintragung des Sterbefalls im Familienbuch, § 15 Abs. 2 Nr. 2 a.F. PStG
  • Todesschein
  • Todeserklärung
  • Todeserklärungsbeschluss bei verschollenen Personen

Zusätzliche Nachweise bei gesetzlicher Erbfolge


Ansonsten ist auch das dem Erbrecht zugrundeliegende Verhältnis nachzuweisen:
Beglaubigte Abschriften
  • aus dem Eheregister
  • Lebenspartnerschaftsregister
  • Eheurkunde; Lebenspartnerschaftsurkunde
  • Abstammungskurkunden (Geburtsregister, Anerkennung der Vaterschaft, Feststellung der Vaterschaft; Adoptionsbeschluss
  • Güterstand (Ehevertrag, Güterrechtsregister) – bei gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft – eidesstaatliche Versicherung
  • Scheidungsurteil, Erb- und Zuwendungsverzichtsvertrag, Erbunwürdigkeitserklärung
  • Ausschlagungserklärung

Für die Ausstellung von Personenstandsurkunden ist das Standesamt zuständige, bei dem der Registereintrag geführt wird.
Falls öffentliche Urkunden nicht vorgelegt werde können, kommen andere Beweismittel in Betracht.

Das Nachlassgericht hat die erforderlichen Nachforschungen und Nachweise gegebenenfalls auch von Amtswegen vorzunehmen.
 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü